Bildergalerie 2009

 

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Nikolaus war ein Bischof
Nikolaus mit Bischofsgewand

 

Nikolaus als Bischof von Myra auf der Himmlisch-Nah-Bühne

Nikolaus und Weihnachtsmann, Santa Claus und Väterchen Frost. Mal mit Bischofsmütze auf dem Kopf, mal mit einer Rute in der Hand oder gar mit einem Rentierschlitten unterwegs und meist trägt er einen Sack voller Geschenke. Legenden ranken sich um diese Gestalten und alle gehen zurück auf den Bischof Nikolaus von Myra. Um das Jahr 300 hat er sich einen Namen als Kämpfer für Entrechtete und Arme gemacht. Zugleich scheint er erhebliche diplomatische Fähigkeiten gehabt zu haben. Als Sohn reicher Eltern soll Nikolaus sein ererbtes Vermögen den Armen gegeben haben.

So berichtet eine Legende, er habe eine arme Familie davor bewahrt die Töchter in ein Bordell verkaufen zu müssen, indem er abends Geldbeutel über die Mauer geworfen habe. Eine sehr bekannte Legende zeigt ihn als Bischof der Stadt Myra, dem heutigen Demre, ein kleiner Ort 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Als während einer Hungersnot in der Stadt Schiffe aus Alexandrien mit Korn für Rom vor Anker gehen, bittet er die Kapitäne, der Stadt einen Teil des Korns zu verkaufen. Die tun das nur unter der Bedingung, dass das Schiff nicht sichtbar leichter werden darf. Und das Wunder geschieht, die Stadt kann Korn für zwei Jahre erwerben.

Diese und viele weitere Legenden rankten sich über Jahrhunderte um den Heiligen Nikolaus. Im Mittelpunkt der Verehrung des Heiligen Nikolaus stehen kleine Geschenke für die Kinder am Nikolaustag. Im Mittelalter verändert sich seine helfende Rolle, als die Gestalt des Knecht Ruprecht dazukommt, die den gütigen Nikolaus begleitet und Verfehlungen bestraft. Martin Luther wollte die Heiligenverehrung in den Nikolausbräuchen zurück drängen und empfahl das biblische Christkind als Geschenkebringer. Tatsächlich hat sich das Schenken zum Weihnachtsfest erst im 19. Jahrhundert nach und nach durchgesetzt und die Nikolausgeschenke etwas verdrängt.

Vor allem Kaufleute und Seefahrer verehren den heiligen Nikolaus und brachten die Nikolausbräuche auch in den Neue Welt Amerika. Hier erscheint der Santa Claus als Weihnachtsmann, der mit seinen Geschenkpaketen auf einem von Rentieren gezogenen fliegenden Schlitten kommt und wie ein Kobold durch den Kamin rauscht und Geschenke im Haus verteilt. Diese Vorstellung könnte auf ein1823 anonym veröffentlichtes Gedicht The Night before Christmas zurückgehen. Viel Ähnlichkeit hat diese Nikolausfigur, die vom Nordpol herkommt, mit dem skandinavischen Nikolaus, der die mit Rute und Nüssen die Menschen auf die lange Winterszeit vorbereitet und in Lappland wohnt.

Der traditionelle Nikolaus, wie er auch auf der Himmlisch-Nah-Bühne im Main-Taunus-Zentrum am Vortabend des 6. Dezember auftritt, trägt ein Bischofsgewand und eine Bischofsmütze mit einem Kreuz. Und er hält einen Hirtenstab in der Hand. So sahen auch noch die ersten Nikolausfiguren aus Schokolade aus dem Jahr 1820 aus. Aber bereits die Darstellung des Nikolaus im Struwwelpeter, der 1844 entstand, ist dem heutigen Bild des Weihnachtsmannes recht ähnlich. In den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts setzte sich mehr und mehr die heute verbreitete rotweiße Robe des Weihnachtsmanns durch. Weltweit verbreitet und verfestigt haben diese Vorstellung Zeichnungen des amerikanischen Grafikers und Cartoonisten Haddon Sundblom, der von 1931 bis 1966 für Werbezwecke der Coca-Cola Company  jährlich den Weihnachtsmann zeichnete. Und auch hier bildete sich eine neue Legende, er habe ihn mit dem Gesicht eines pensionierten Coca-Cola-Mitarbeiters gezeichnet.

 

 

 

Große Bühne

Für’s Auge und für’s Ohr ist immer was dabei, wenn an den Adventssamstagen auf der Himmlisch-Nah-Bühne im Sulzbacher Main-Taunus-Zentrum unterm großen Weihnachtsbaum Kinderchöre singen, Gospelchöre auftreten sowie Chöre aus aller Welt.

Himmlisch-
Nah-Tische

Gleich an der Bühne gibt es Segenslärtchen oder die Liedkarte "So klingt Advent" zum Weiterschicken.

 

fair schenken
nur wenige Schritte entfernt gibt es fair gehandelte Geschenkideen. Mit der Idee des fairen Handels unterstützen die Kirchen seit mehr als 30 Jahren wirksam die Hilfe zur Selbsthilfe in der Dritten Welt.

 

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