Einen eigenen Raum im größten Einkaufszentrum der Region, das wünschen sich seit langem die katholische und die evangelische Kirche im Main Taunus. Im Gespräch mit dem Manager des Main-Taunus-Zentrums, Matthias Borutta, haben der Limburger Weihbischof Dr. Thomas Löhr, Bezirksdekan Andreas Unfried, Bezirksreferent Günter Adam und der evangelische Dekan Eberhard Kühn diesen Wunsch bekräftigt. Das Gespräch fand am Rande der letzten ökumenischen Adventsaktion „himmlisch-nah“ 2009 statt. Mittlerweise habe weitere Gespräche stattgefunden. Seit fünf Jahren bieten die beiden großen christlichen Kirchen in der Adventszeit gemeinsam ein Bühnenprogramm an und betreiben einen Verkaufsstand für fair gehandelte Waren.
Die Kirchenvertreter baten den Centermanager darum, im Zuge der Erweiterung des Einkaufszentrums den Kirchen einen Raum zur stillen Einkehr, für Informationen und für persönliche Beratung zur Verfügung zu stellen. „Wir wollen als Kirche in dieser Welt sichtbar sein und für die Menschen da sein“ sagte Bezirksdekan Andreas Unfried. Man könne das Projekt zum gegenseitigen Nutzen entwickeln. Centermanager Matthias Borutta zeigte sich interessiert und gesprächsbereit. Dekan Eberhard Kühn sieht in der ständigen Präsenz im größten Einkaufszentrum der Region eine weitere Entwicklung des Projektes „himmlisch-nah“.
Foto (Genthe) Centermanager Matthias Borutta, Weihbischof Thomas Löhr, Dekan Eberhard Kühn, Günter Adam, Bezirksdekan Andreas Unfried als Nikolaus, v.l.n.r.
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